Auf Punkt und Komma

Philips SpeechMike Premium Air erzielt ein 'Sehr gut' im eMEDIA-Produkttest

Josef Broukal hat für das österreichische Techie-Printmagazin eMEDIA das neue Philips SpeechMike Premium Air Diktiermikrofon getestet – und ein Top-Rating vergeben. Lesen Sie hier seinen gesamten Produkttestbericht.

Diktieren statt Schreiben spart Zeit und gibt Konzentration. Kein Wunder, dass Anwälte und Ärztinnen Tastaturmuffel sind. Voraussetzung für gutes Gelingen ist ein Mikrofon, das gut in der Hand liegt und mit vielen nützlichen Eigenschaften glänzt.

Am 27. November 2017 stürzte ich mit dem Fahrrad so schwer, dass meine linke Hand einen Monat lang in einen Gips musste. Ein schweres Handikap für jemanden, der sein Geld mit dem Schreiben von Texten verdient. In meiner Not griff ich zu einem Gerät, dessen Kauf ich oft erwogen, aber wegen des geschmalzenen Preises verworfen hatte: dem Philips SpeechMike. Ein schmales, handliches Mikrofon mit zahlreichen Sondertasten und einem kleinen Lautsprecher, über den man nachhören kann, was man gerade gesprochen hat.

In seiner neuesten Ausprägung, dem SpeechMike Premium Air, gibt es keine Kabelverbindung zum PC mehr. Das gibt einem viele Freiheiten. Es ist sogar möglich, sich von der Empfangsstation fünf Meter zu entfernen und dennoch weiter zu diktieren. Geht man zu weit weg, protestiert das SpeechMike durch lautes Vibrieren.

Diese kleine Dockingstation wird einerseits an Netzspannung angeschlossen, andererseits an den PC. Stellt man das SpeechMike in die Dockingstation, wird es drahtlos aufgeladen. Eine Vollladung reicht für etwa 24 Stunden Diktieren. Farbige LEDs informieren über die Restlaufzeit: Grün mehr als 6 Stunden, Orange weniger als 6 Stunden, Rot weniger als 2 Stunden.

Voraussetzung für das Arbeiten mit dem Philips SpeechMike ist natürlich eine Diktat-Software auf dem PC. Für diesen Test wurde hauptsächlich Dragon NaturallySpeaking verwendet. Philips bietet aber mit SpeechLive ein eigenes Programm für das Aufnehmen und In-Text-Verwandeln von Sprache. Der Unterschied zu Dragon: SpeechLive zeichnet zunächst nur die Sprache auf. Nach dem Ende des Diktats wird die Aufzeichnung an eine Spracherkennung-Software in der Cloud übertragen. Wenige Minuten später erhält man die Niederschrift im Posteingang. Dragon hingegen schreibt sofort in Word oder Outlook nieder, was man diktiert.

Arbeitet man mit Dragon, so bietet das SpeechMike vier Sondertasten an. Mit ihrer Hilfe kann man an Word Sonderzeichen übergeben. Ich zum Beispiel bestehe darauf, dass Zahlen mit nachfolgenden Einheiten (zum Beispiel 30 Meter oder 15. März) stets in einer Zeile zusammenbleiben. Für das dafür in Word vorgesehene „Geschützte Leerzeichen“ müsste man gleichzeitig drei Tasten drücken: Strg+Umschalt+Leerzeichen – und dazu das SpeechMike aus der Hand geben. Ich aber behalte es in der Hand und drücke seine Befehlstaste F2.

Apropos Sondertasten: Das SpeechMike Premium Air verfügt auch über ein kleines berührungs-sensibles Mausfeld einschließlich zweier Maustasten. Braucht man während des Diktierens die Maus, muss man dafür nicht das Mikrofon aus der Hand legen. Andere Sondertasten lassen einen den Cursor im Text wortweise zurücksetzen oder Wort für Wort markieren. So kann man, was beim ersten Diktieren misslungen ist, leicht verbessern.

Entscheidend für die Nützlichkeit eines Diktiergerätes ist natürlich in erster Linie die Qualität des Aufnahme-Mikrofons. Und hier gibt sich das SpeechMike Premium Air keine Blöße. Das selbst bei „Zimmerlautstärke“ gut ansprechende Mikrofon ist vom Gehäuse entkoppelt – Hintergrundgeräusche wie Tastentöne oder Klickgeräusche werden von der Aufnahme konsequent ferngehalten. Von ähnlich guter Qualität ist der eingebaute Lautsprecher, über den alle Wiedergabetöne des PC abgestrahlt werden.

Features

  • Gibt Sprache an den PC oder Mac weiter
  • Arbeitet mit vielen Spracherkennungsprogrammen zusammen
  • Häufig verwendet von Ärzten und Anwälten

Pro und Kontra

  • Hochempfindliches Mikrofon
  • Eingebauter Akku für 24 Stunden Betrieb
  • Drahtlose Verbindung gibt Freiheit beim Arbeiten
  • Sondertasten für einfacheres Diktieren
  • Touch-Sensor mit Mausfunktion
  • Diktieren auch offline über Philips SpeechExec möglich

Bewertung: 5 von 5 Punkten

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Entscheidend für die Nützlichkeit eines Diktiergerätes ist natürlich in erster Linie die Qualität des Aufnahme-Mikrofons. Und hier gibt sich das SpeechMike Premium Air keine Blöße.

Josef Broukal
eMedia

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